Seit der deutlichen Heimniederlage gegen UWW zu Saisonstart hat sich bei den Capricorns/2 einiges getan.

Das zweite MU14 Team der Capricorns startete gut und vor allem mutig ins Spiel, nach fünf Minuten stand es unentschieden. Doch spätestens nach den ersten Wechseln wurde klar, dass es gegen den Tabellenführer schwer wird, gleichzeitig allen Neulingen viel Spielzeit zu geben und mitzuhalten. So ging der Spielrhythmus verloren und teilweise aus Übermut und großer Hektik wuchs der Rückstand rasch an. Die Verteidigung wurde vernachlässigt und vorne wurden die Wurfversuche immer abenteuerlicher. So kam es, dass die nächsten Capricorns-Punkte erst wieder gegen Ende des zweiten Viertels fielen. Da war der Abstand schon auf fast 20 Punkte angewachsen.
Nach der Pause konzentrierten sich die jungen Steinböcke bedeutend mehr aufs Teamwork, vor allem in der Defensive wurde miteinander gearbeitet und so fand auch die Offensive wieder besser ins Spiel.
Im letzten Abschnitt forcierten die Gäste dann auch im Angriff mehr das Zusammenspiel und konnten diesen – auch weil nun bei Vienna die zweite Garnitur mehr Spielzeit bekam – klar für sich entscheiden.
BC Hallmann Vienna vs. MU14/2 56:41 (20:6|10:4|18:12|8:19)

Fazit: Schrittweise hin zum Teamgedanken, diese Entwicklung passt für das junge, mit vielen Neulingen antretende Team, schon gut.


Wieder mit ein paar Neulingen im Kader gab es für die junge MU14/2 nicht allzu viele Highlights in diesem Spiel. Die deutlich älteren und größeren und auch die technisch versierteren Spieler der Stars halfen ihrem Team rasch einen großen Vorsprung herauszuspielen.
Auf Seiten der Capricorns war einzig Lukas im Stande dagegen zu halten. Zwar kamen im zweiten Viertel, in dem beide Teams ihre Formationen immer wieder rasch wechselten, die Capricorns besser ins Spiel, doch es war mehr Einzelkampf, denn Teamspiel.
Dass der Abstand im dritten Viertel wieder rascher anwuchs, dafür war vor allem die miserable Freiwurfausbeute der Capricorns verantwortlich, die lediglich einen ihrer elf Freiwürfe verwerten konnten. Im letzten Viertel, dann erstmalig ein paar gelungene Team-Aktionen, doch unterm Strich waren es noch viel zu viele Eigenfehler, die den Capricorns unterliefen.
BC DSG Gumpendorf-Stars/2 a.K. vs. MU14/2 70:36 (17:4| 20:16| 14:5| 19:11)

Um es positiv zu formulieren, legten beide Teams einen äußerst gemächlichen Start aufs Parkett.
UWW war es vorbehalten, schneller und besser ins Spiel zu finden. Dank ihres höheren technischen und auch taktischen Könnens, zogen sie langsam aber sicher davon. Warum die Capricorns mit noch mehr Hektik in den eigenen Reihen und einer „Kopf durch Wand“ Methode darauf reagierten wollten, ist weiterhin schleierhaft. Wahrscheinlich fehlen noch viele, viele gemeinsame Trainings, etliches an Spielpraxis und auch eine funktionierende Hierarchie im Team.
Nach dem glatten Sieg in der letzten Woche ein Dämpfer, der hoffentlich bei allen Reaktionen auslöst.
MU14/2 vs. UWW 31:57 (6:10| 6:16| 11:12| 8:19)