Mit einem großartigen zweiten Platz in der Staatsmeisterschaft ging nun auch die sehr lange Saison für die MU14 zu Ende.

Nach dem Sieg im Halbfinale gegen die Timberwolves war klar, um im Finale bestehen zu können, müssen die jungen Landstraßer eine geschlossene Teamleistung zeigen.

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Dieses Vorhaben umzusetzen, das gelang allerdings von Beginn weg nicht. Vor allem in der Defensive hatten die Capricorns kaum Zugriff beim eigenen Rebound, immer wieder boten sich den Stars zweite und dritte Chancen. Durch die Unterlegenheit am Defensivrebound konnten auch keine Fast-Break Möglichkeiten erspielt werden.
Da zusätzlich die nötigen Wurferfolge von außen - das gegen die abgesenkte Defensive der Gumpendorfer so wichtig gewesen wäre - nicht gelangen, verlief das Match in der ersten Halbzeit sehr einseitig.

201190616 Oems MU14 Finale Alexa kl 201190616 Oems MU14 Finale Leon kl 201190616 Oems MU14 Finale Alberto kl


Gleich nach der Pause entwickelte sich kurz Hoffnung. Der kurze Run der Capricorns wurde postwendend von den Stars gestoppt. Vor allem ihr Guard Cvetkovski dirigierte sein Team zu einem nie gefährdeten Erfolg. Herzliche Gratulation!

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Wer im Finale steht, der will es auch gewinnen. Das ist den jungen Steinböcken an diesem Tag nicht gelungen. Da heißt es einfach, die Überlegenheit der Gegner anzuerkennen und sich über den ausgezeichneten zweiten Platz zu freuen. Und das gelang den meisten Capricorns bald nach dem Schlusspfiff.201190616 Oems MU14 Vitus Maxi kl


Spielbericht  des Veranstalters

Im Finale um den MU14 Titel der Saison 2018/19 duellieren sich im abschließenden Spiel des Wochenendes die Stars mit den Capricorns.
Die ersten fünf Minuten sind von vielen Fehlwürfen geprägt, man merkt beiden Teams die große Nervosität in dieser Partie an. Die Stars sind aber die erste Mannschaft die ihren Rhythmus findet und angeführt von Point Guard Cvetkovski schließen die Gumpendorfer den ersten Abschnitt mit 14:5 ab.

Im zweiten Viertel dominieren jetzt die Stars und finden immer wieder ihre großen Spieler unter dem Korb, auf der Gegenseite scheint der Korb für die Capricorns wie vernagelt. So führt das Team von Ramiz Suljanovic zur Halbzeit bereits mit 39:15. Allerdings sind die Stars nach dem Ausfall von Trainersohn und Kapitän Omer Suljanovic stark geschwächt.

Die zweite Hälfte beginnen die Capricorns mit einem 7:0 Run und schöpfen damit noch einmal Hoffnung für ein Comeback. Angeführt vom jetzt äußerst stark aufspielenden Cvetkovski bauen die Stars die Führung aber wieder aus. Vor dem Schlussabschnitt steht es +24 für die Gumpendorfer.

Im letzten Viertel bleiben die Stars fokussiert und gewinnen mit 69:44 den ersten Staatsmeistertitel ihrer Vereinsgeschichte. Filip Cvetkovski wurde nach seinen 25 Punkten und 16 Rebounds im Anschluss zum verdienten MVP gewählt.

Gumpendorf Stars vs. WAT 3 Capricorns 69:44 (14:5, 39:15, 59:34)
Scorer Stars: Cvetkovski 25, I. Suljanovic 17, Murselovic 11, Sahmann 6, O. Suljanovic 5, Mulaibisevic 3, Sefer, Bautista, Hanusic, Hasanovic, Skrejilji.

Scorer Capricorns: Holoubek 13, Mahrhofer 10, Chavanne 7, Marinkovic 6, Schuch 3, Cartes 3, Papic 2, Wagner, Brennan, Kopka, Trauttmansdorff.
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Der detaillierter Bericht des gesamten Final-Four Wochenendes steht hier.
(Anmerkung dazu: Unser Kapitän im Halbfinale war, wie über die gesamte Saison, selbstverständlich nicht Adrian, sondern Alberto. Also den Namen Vranesic gedanklich durch Holoubek ersetzen.)