1 IMG 3305Bei der letzten Titelentscheidung der Saison, dem wU12-Mini-Cup zählten die Capricorns zu den Favoritinnen. Diese Rolle wussten die Mädchen perfekt umzusetzen.

Gruppenspiele:
WAT 3 Capricorns vs Basket Flames (50:05)
Das erste Spiel des diesjährigen MINI-Cups versprach interessant zu werden, da es das erste Spiel für Gora und mich war und es darum ging, einen Titel zu holen. Die Nervosität war bei allen sehr groß. Außerdem konnten wir einen kurzen Blick auf unsere Gegnerinnen werfen, die Basket Flames, die sich vor dem Aufeinandertreffen mit uns, mit den Grazerinnen messen mussten. Wir waren sehr überrascht, wie engagiert diese beiden Teams waren, da wir keine der beiden Mannschaften bisher gesehen hatten. Zwei Spielerinnen der Basket Fames stachen besonders durch ihre Größe heraus, und dies sollte die Mädels im kommenden Spiel vor eine Herausforderung stellen. Der Anfang verlief ganz anders als erwartet, man spielte konsequent Fast-break, von Nervosität keine Spur. Es fielen zwar deutlich zu viele Rebounds in die Hände der Gegner, jedoch konnten diese nicht immer verwertet werden. Durch das ganze Spiel konnte das Tempo hochgehalten werden, was für uns ein klarer Vorteil war. Geprägt wurde das Spiel durch einige sehr starke Pässe von Cartes und Schuch. Die Flames konnten ebenfalls durch gute Aktionen aufzeigen, jedoch konnten sie das Tempo nicht mitgehen und so endete das Spiel mit einem deutlichen Sieg.
Es spielten: Danczul 18P, Schuch 8P, Cartes 7P, Nindl L. 6P, Kujawa 4P, Nindl S. 3P, Yilmaz und Rabitsch 2P, Sasse, Omordia

WAT 3 Capricorns vs UBI Graz (52:01)
Das erste Viertel wurde von den jungen Steinböckinnen souverän mit 10:00 gewonnen, wobei 6 Punkte auf das Konto von Sophie Danczul kamen. Die sehr jungen Mädels aus Graz (die meisten u10!!) versuchten ihr bestes, nur waren die körperlichen Vorteile unsererseits zu groß. Wie bereits im ersten Spiel hielt man das Tempo stets hoch und konnte viele einfache Punkte durch den Fast-Break machen. Jedoch wollte aus der Set-Offense nicht allzu viel gelingen. Im letzten Viertel spielte dann eine der Jüngeren groß auf. Sophie Nindl erzielte alle 6 Punkte des vierten Viertels, mit 2/4 vom Freiwurf. Zusammengefasst war das Spiel gegen Graz von Anfang an ein Pflichtsieg, und wurde ohne große Highlights, sicher ausgespielt.
Danczul 18P, Rabitsch und Nindl S. 8P, Cartes und Schuch 6P, Nindl L., Kujawa, Omordia je 2P, Yilmaz, Sasse

Semifinale: WAT 3 Capricorns vs Steyr Minihexen (47:15)
Da in dieser Saison unglücklicher Weise zwei Semifinali verloren wurden, war der Wunsch umso größer aus diesem Spiel als Gewinner hervorzugehen. Das Spiel von den Steyr Minihexen wurde durch großen Einsatz und viel Aggressivität geprägt. Zwei Faktoren wobei die Capricorns-Mädels ihnen um nichts nachstanden. Von Beginn an war klar, dass es sich bei diesem Spiel um eine weniger klare Angelegenheit handeln wird, als am Vortag. Es war besonders gefragt, sich durch kleine Fouls, die vielleicht nicht immer gepfiffen werden, nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und einfach unser Spiel zu spielen. Nachdem man sich nach dem ersten Viertel doch deutlich mit 16:00 absetzen konnte, fast alle davon einfache Punkte aus dem Fast-Break, kam der Auftrag vom Tempo runterzugehen und in der Set-Offense Motion zu spielen. Jedoch wurde diese Anweisung von der ganzen Mannschaft strikt überhört. Hin und wieder passierte es zwar, dass ein Schnellangriff nicht gelang, auch wenn man sich noch so bemühte. In diesen Fällen übernahm Sonja Schuch bestimmt wie immer das Ruder, und man konnte beweisen, dass auch ohne viel Tempo Körbe erzielt werden können. Und ganz nebenbei erzielte Sonja auch noch 6 der 10 Punkte im vierten Viertel. Am Ende war doch ein Endstand von 47:15 zu sehen und man konnte in das lang ersehnte Finale einziehen.
Es spielten: Danczul 13 P, Cartes und Schuch 8 P, Rabitsch 6 P, Nindl S., Nindl L., Omordia je 4P., Sasse, Kujawa, Yilmaz

Finale: WAT 3 Capricorns gg Union Döbling (38:25)
Im Finale wartete mit Union Döbling ein altbekannter Gegner, auch wenn man die ersten beiden Aufeinandertreffen klar für sich entscheiden konnte, war man verständlicher Weise sehr nervös. Angeführt von Popp L. konnten die Döblingerinnen einige gute Aktionen setzen und mit einer 2-Punkte-Führung in die Halbzeit gehen. Eine vollkommen neue Situation für die, in der gesamten Saison so erfolgreichen Landstraßerinnen. Die zweite Hälfte wurde von den zweitjährigen Spielerinnen, sprich Sonja Schuch, Sophie Danczul, Kayla Omorida und Beatriz Cartes, und von Carina Rabitsch eröffnet. Die Mädels zeigten zum ersten Mal an diesem Wochenende was man in diesem Jahr gelernt hatte. Natürlich forcierte man weiterhin den Fast-break, jedoch konnte oft die freie Spielerin in der Set-Offence gefunden werden, oftmals war diese Spielerin die Topscorerin an diesem Wochenende, Sophie Danczul. In Szene gesetzt wurde sie von Bea, Sonja und auch Carina. Das vierte Viertel diente den jüngeren Spielerinnen um Erfahrungen zu sammeln und etwas Spielzeit im Finale zu bekommen. Am Ende stand es 38:25 und ein weiter österreichischer Meistertitel für die Capricorns war gewonnen.
Es spielten: Danczul und Omordia 10P, Rabitsch 5P, Sasse und Schuch 4P, Kujawa und Yilmaz 2P, Nindl L. 1P, Nindl S., Cartes

Fazit von den Coaches Melanie und Gora:
„Zusammengefasst war es eine sehr erfolgreiche Saison mit dieser wU12 Mannschaft, gekrönt mit einem wohlverdienten Titel. Auch wenn die Spielerinnen einzeln sehr stark sind, ist noch viel Arbeit nötig, damit sie wirklich als Team spielen können. Wenn es soweit ist, wird aus dieser Truppe eine sehr starke Mannschaft. Dieser Erfolg wäre nicht möglich gewesen ohne die Vorarbeit und die Unterstützung während der ganzen Saison von Vedran, ein ganz großes Danke an dieser Stelle. Weiters danken wir natürlich auch den Eltern für die gute Zusammenarbeit“

 

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