Es war ein respektabler Start, den die MU14 bot. Wenn auch die Treffer zunächst ausblieben, wurden gut und schnell kombiniert. Für die bald klare Führung, waren auch die vielen Einwechslungen im ersten Viertel verantwortlich - sieben Spieler konnten in diesem bereits punkten. Erschreckend allerdings die unterirdische Freiwurfausbeute von 11 zu 1.


Ohne zu glänzen, aber mit Laufbereitschaft und Einsatz konnten sich die Capricorns in der Folge immer weiter von den Wölfen absetzen. Das zweite Viertel endete mit der gleichen Punkteanzahl wie das erste, eine Verdoppelung des Vorsprungs war die rechnerische Konsequenz.
Die Vorhaben für die zweite Halbzeit, vermehrt auf gemeinsame Gegenangriffe zu setzen und durch Anspiele in die Zone auch dort Gefahr auszuüben, wurden kaum umgesetzt. Das Spiel wurde zusehend zerfahrener – mit weniger Teamaktionen, dafür einigen sehenswerten Einzelaktionen.
Im letzten Spielabschnitt, nachdem einige der Wölfe bereits mit 5 Fouls auf der Bank Platz nehmen mussten, konnten die Capricorns noch einmal zulegen und den Vorsprung ausbauen.
Zu einer - für unsere bescheidenen Verhältnisse - beeindruckenden Steigerung kam es bei den Freiwürfen in den letzten 3 Vierteln.– 21 zu 7 bedeuten 30%. Möge das Wachstum ab jetzt ein Fortlaufendes sein.


MU14 vs. D.C. Timberwolves/2 82:34 (17:7, 34:14, 56:23)

Es spielten: Antonijevic & Tschofen je 14, Wellan 12 Pkt., Prosser 11 Pkt., Steyrleithner 9, Mailath-Pokorny 6, Dobos & Cartes J. 4 Pkt., Cavdar & Leban je 3Pkt., Maile N. 2 Pkt, Simmlinger


Fazit von Coach Martin Heimerl: Ein Ziel wurde erfüllt, alle Spieler bekamen genug Spielzeit, um sich beweisen zu können und einige konnten dies hervorragend nutzen. Mit einer höheren Trainingsbeteiligung bei so manchen, wären für die Anlaufschwierigkeiten im Match sicherlich nicht so ganz so lange. Bei den kommenden Spielen kann die Einsatzzeit nicht immer so gleichmäßig verteilt werden, bis jeder auch wirklich ins Spiel hinein findet. Mit dem generell hohen Spieltempo können wir zufrieden sein, das ist auch ein Verdienst unserer Wechselspieler. Woran wir im Training weiter intensiv arbeiten müssen, sind das Rebound- und Passverhalten und auch das Spacing funktioniert nicht nach Wunsch.