Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit bei den Capricorns brachte in den letzten Jahren den ein oder anderen Umbruch mit sich. Aus diesem Grund haben wir in dieser Saison erstmals nicht nur mehr Damen-Teams als Herrenteams, sondern auch gleichzeitig das 1. Damenderby der Vereinsgeschichte. Dieses stieg am Dienstag in der Hopsagasse - mit einem doch unerwartet deutlichen Ende.

Die Damen/2 waren nahezu in der selben Aufstellung unterwegs wie in den letzten Jahren und so wurden die routinierten "2er" lediglich von Ines verstärkt, da sowohl Flora (Knöchelverletzung) als auch Shilan (Fingerbruch) noch immer nicht einsatzfähig sind. Auf der anderen Seite stand mit den "3er"-Damen ein Team, dass hauptsächlich aus wU19 Spielerinnen und den Damen der Regionalliga, die wenig spielen, besteht.

Von Beginn weg begannen die "3er" sehr konsequent und führten - auch bedingt durch die Abschlussschwäche der "2er" - schnell mit 12:4, ehe die routnierteren Zweier noch vor dem Ende des 1. Viertels auf 10:12 herankommen konnten.

Im zweiten Viertel riss dann bei den jungen Capricorns der Faden komplett ab und bis zur Pause gelangen lediglich 4 Punkte, während man 13 hinnehmen musste. Pause: 23:16.

Während das dritte Viertel mit 10:10 wieder ausgeglichen verlief konnten die Mädls von WAT 3/3 im Schlussabschnitt auf 35:41 verkürzen, nach einer Auszeit der "Zweiten" konnten diese aber ihre Routine ausspielen ud am Ende doch unerwartet klar mit 49:35 das Spielfeld als Sieger verlassen.

 

WAT 3 Capricorns/2 vs WAT 3 Capricorns/3 49:35 (10:12, 23:16, 33:26)

 

Es scorten:

 

WAT 3/2: Carola 15, Gundi 10, Teri 8, Bella 6, Silvia 4, Ines, Helga und Ursi je 2

 

WAT 3/3: Inga 17, Clara und Nora je 6, Leni 4, Meli 2, Anita, Lara und Katrin

 

Fazit: Das 1. Derby endete zwar überraschend klar, dennoch konnte man auf beiden Seiten sehen, dass beide Teams ansehnlichen BB spielen können. Am Ende - als es noch ein Mal eng wurde - sah man aber, dass die "Oldies" keine "Oldies" sondern eher "Routinies" sind, die das Spiel dann in der Schlussphase noch einmal in die Hand nehmen konnten und so den Sieg sicherten. Fein zu sehen war, dass es im Vergleich zu manch Herrenderby keinerlei Gehässigkeiten gab und das Spiel in sehr freundschaftlicher Atmosphäre über die Bühne ging.